Auch in diesem Jahr veranstaltete das Hilfskomitee der Galiziendeutschen in der Pfalzakademie in Lamprecht vom 4.-6. Mai seine Kulturtagung, die mit 70 Teilnehmern gut besucht war. Den Einführungsvortrag hielt Prof. Dr. Peter Maser mit dem Thema „Die Kirche und ihre Vertriebenen. Ein Rückblick auf 60 Jahre“. Heiko Swart ging auf die „allgemeine Geschichte der Mennoniten und auch die der galizischen Mennoniten“ ein, die mit 28 Familien in drei Dörfern im Dornfelder Pfarrsprengel angesiedelt waren. Prof. D. Erich Müller erinnerte an den „Bund der christlichen Deutschen in Galizien und das Deutsche Volksblatt“, die vor 100 Jahren gegründet wurden. Es war interessant zu erfahren, wie sich die katholischen und evangelischen Deutschen in Galizien zusammenschlossen, um ihre berechtigten Ansprüche gegenüber dem Staat und den Behörden gemeinschaftlich vertreten zu können. Des 100. Geburtstages seines Vaters Pfarrer Arnold Jaki, der von 1947 bis zu seinem Tode 1985 Vorsitzender des Hilfskomitees war, gedachte Reinhard Jaki. Dr. Josef Köstler berichtete von der Jahrhundertfeier 1923 in Machliniec, einem katholischen Dorf in Galizien. Außerdem wurde über eine Besuchsreise in die alte Heimat berichtet und über den Schüleraustausch, den das Hilfskomitee jährlich mit deutschen und ukrainischen Schülern organisiert. (O. Wolf, Weichsel-Warthe 7/07)
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