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Zur Geschichte der evangelischen Pfarrgemeinde von Hohenbach

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Die Kirchengeschichte von Hohenbach ist schon in einigen Publikationen nacherzählt worden. Die nachfolgenden Zeilen möchten der zusammenfassenden Erinnerung dienen und Ergänzungen bringen.

Obwohl Reichsheim und Hohenbach zur gleichen Zeit angesiedelt wurden, war der Sitz der Kirchengemeinde zunächst in Reichsheim. Dies bestimmte das kaiserliche Dekret vom 4. Mai 1784, das die ersten Anordnungen über die kirchliche Betreuung, über die Errichtung von Kirche und Pfarrhaus für die in der Kameralherrschaft Tuszow angelegten Gemeinden enthielt. Vor der Ankunft des ersten Pfarrers aus Deutschland betreute der polnische römisch-katholische Geistliche die Ansiedler nach evangelischem Ritus. Wir wissen nicht, ob dies in staatlichem oder kirchlichem Auftrag geschah oder ob es der katholische Probst auf Bitten der Ansiedler tat. Wir wissen allerdings, daß die Ansiedlungsbehörde streng darauf achtete, nur Gläubige des gleichen Bekenntnisses jeweils in eine Siedlung zusammenzuführen. Die evangelischen Gläubigen wurden durch Geistliche, die aus Deutschland kamen, betreut, konnten daher Gottesdienste mit deutschsprachigen Predigten besuchen. Auf diese Weise hat die evangelische Kirche Galiziens in hohem Maße an der Erhaltung von Sprache, Denkungsart und Wesen der Ansiedler und deren Nachkommen Anteil gehabt. Die katholischen Einwanderer standen unter dem starken Einfluß polnischer Seelsorger, von denen wir wissen, daß sie betont national eingestellt waren. Damals wurde der Protestantismus als "deutscher" Glaube bezeichnet, während katholisch und polnisch gleichgesetzt worden war. Ob diese Einseitigkeit heutzutage überwunden ist?

Der erste Pfarrer in Reichsheim war Philipp Eberhard Kern (geb. 18.7.1743 in Rottenacker in Franken), der 1784 bis 1788 hier wirkte und dann nach Ranischau, später nach Ugartsthal ging. Sein Nachfolger, Christoph Jacob Keller, hielt am 1.1.1788 seine Antrittspredigt. Er blieb bis 1794 und kehrte dann nach Deutschland zurück. Erst 1796 kam wieder ein Pfarrer nach Reichsheim, nämlich Stephan Daniel Hubel (auch Hübel geschrieben), ein Bayer, der zwei Jahre vorher in Zaleszczyki, einer Pfarre im östlichen Seniorat im östlichsten Zipfel Galiziens wirkte. Er blieb sieben Jahre in der Pfarre Reichsheim, ging dann nach Josefow, wo er 1847 starb. Die Reichsheimer hatten Pfarrer Hubel für eine große wirtschaftliche Hilfe zu danken. Durch die völlig versandeten Gründe gerieten sie bald in bittere Not. Auf Betreiben von Pfarrer Hubel wurden ihnen fühlbare Steuererleichterungen und sonstige großzügige Geldaushilfen zuteil.

Es folgte Pfarrer Michael Sartorius (Schatorisch, auch Szartorisz), ein 27jähriger Ungar aus Zips, der 1816 kam und 1818 wieder fortging und zwar in die Tochtersiedlung Hohenbachs, nach Hartfeld. Nun war die Gemeinde zwei Jahre verwaist, bis 1820 wieder ein ungarischer Geistlicher, Pfarrer Johann Kerk, die Pfarre übernahm. Er blieb neun Jahre, wurde später Senior, als er schon Pfarrer in Studio war. Diesmal ließ ein Nachfolger nicht lange auf sich warten, 1830 kam Johann Christian Erthner, wieder ein in Ungarn Gebürtiger, der in Schlesien Pfarrer war, nach fünf Jahren nach Ugartsthal übersiedelte und dort Senior wurde. Ein Jahr darauf übernahm Karl Martin Plewka die Pfarre. Er war in Bielitz geboren worden und starb nach zehnjährigem Wirken 1846 in Reichsheim. Zwei Jahre später entschloß sich Friedr. Wilh. Jakisch (geb. 1817 in Bielitx), die Reichsheimer Pfarre zu übernehmen. Erst nach acht Jahren verließ er sie wieder und ging wie auch Pfarrer Erthner vor 19 Jahren nach Ugartsthal. Da die Pfarre erst 1859 wieder besetzt wurde, sprang Pfarrer Lindner aus Ranischau stellvertretend ein. Für zwei Jahre stand Johann Tobias Klein der Pfarre vor, er kam aus Ungarn und kehrt dorthin zurück. Die Pfarre blieb neuerlich drei Jahre verwaist, bis sich Andreas Glajcar aus Schlesien entschlossen hatte, nach Reichsheim zu gehen. Er war bis 1868 Seelsorger in dieser Pfarrgemeinde. Ein Jahr vor seinem Abschied nach Krakau (1867) wurde das Pfarramt nach Hohenbach verlegt. Nun erlebte die Pfarre einen gewaltigen Aufschwung. 1868 übernahm Karl Johann Zipser das Hohenbacher Pfarramt und blieb hier 40 Jahre lang. 1876 wurde er hier Senior. Erst 1908 zog sich dieser so verdienstvolle Geistliche in den Ruhestand nach Schlesien zurück, wo er am 23. April 1916 im 74. Lebensjahr starb.

Die Hohenbacher verehrten diesen Pastor wie kaum einen vor ihm. Am 30. Juli 1892 feierte die Pfarrgemeinde den 50. Geburtstag ihres Hirten herzlich dankbar. Sie hatte ja auch gerade ihm so unfaßbar viel zu verdanken. Wenige Jahre nach der Übernahme der Pfarre durch Pfarrer Zipser gab er sich mit dem Bethaus nicht mehr zufrieden. Es war zu klein und für erhebende Gottesdienste längst nicht mehr ausreichend. Auch das Pfarrhaus war beschämend armselig. Pfarrer Zipser entschloß sich zum Neubau. Mit der Errichtung eines neuen Pfarrhauses begann er. Die finanzielle Armut der Pfarre entmutigte ihn nicht. Er ließ Hilferufe drucken, die mit bewegenden, beeindruckenden Worten um Spenden baten. Er verschickte an die Redaktion evangelischer Blätter, an staatliche und private Stellen im In- und Ausland über 3.000 Flugblätter, die bis in die weite Welt gelangten und viele Freunde ansprachen. Die Liste der Spender liest man mit pochendem Herzen. Da war die Reichsgräfin Louise von Schönfeld-Neumann, die Besitzerin der Herrschaft Tuszow, da waren der Baseler und der Züricher Hilfsverein ebenso zu finden wie die Gustav Adolf-Stiftung in Leipzig. Dr. Stähelin führte in Basel eine große Haussammlung durch und selbstverständlich griffen die Hohenbacher selbst ganz tief in ihre Taschen. Bald waren 3.728,33fl zusammengekommen. 2.839, 92fl verschlang der Pfarrhausbau, der Rest konnte in die Kasse für den Kirchenbau gegeben werden. Das war wie ein durch Gebete errungenes Wunder, aber Pfarrer Zipser wußte, daß der Bau einer schönen und auch in der Größe geeigneten Kirche um vieles teuerer werden würde. Nach dem ersten Erfolg schreckten auch die folgenden Engpässe nicht. Eine zweite Bittaktion wurde noch großzügiger angelegt. Und wir finden als Spender Se. Majestät, den Kaiser von Deutschland und König von Preußen, Wilhelm I., das k. u. k. Ministerium für Kultus und Unterricht in Wien, Redaktionen evangelischer Blätter im In- und Ausland, Gustav Adolf-Vereine in den Niederlanden, in Schweden, Deutschland, so z.B. in Stettin, Heidelberg, Naumburg, Gothenburg. Wir finden Frauenvereine in Basel, Bremen, viele Gemeinden in Galizien und anderswo und schier unzählige Private, Reverend Ker in Glasgow in Schottland, Kaufmann Julius Stettner in Triest. Wir können hier nicht einmal einen kleinen Teil von ihnen anführen. Zwei Beispiele der Spendenfreudigkeit dürfen nicht unerwähnt bleiben: der Gustav Adolf-Verein Potsdam spendete 16.602fl und der Zentralvorstand der Gustav Adolf-Stiftung in Leipzig schickte 10.937,79fl. Die Gesamteinnahmen betrugen 37.418,46fl, der Kirchenbau verschlang 30.582,66fl. Während des Kirchenbaues trafen dann auch Sachspenden ein: so schickte der Frauenverein Großenhain im "Königreich Sachsen" ein wertvolles Altarkreuz. Der damals vierzigjährige Pfarrer Zipser konnte nun seine gute Kraft für die Bewältigung des übergroßen Projektes einsetzen.

Im Jahre 1872 wurde mit dem Brennen der Ziegel begonnen. Unweit des "Sand-buckels" wurde eine Ziegelbrennerei mit 3 Öfen errichtet. Große Holzscheite mußten in die Öfen geworfen werden. 24 Klafter Holz dienten zum Brennen von rund 35.000 Ziegeln. Weit über 300 Klafter Ziegelbrennholz sind schließlich im Ausgabenteil des Rechnungsbuches verzeichnet. Diese mühsamen Vorarbeiten dauerten fast 2 Jahre. Inzwischen war der Bauplan fertig und es konnte mit dem Bau begonnen werden. Der Entwurf stammte von Ingenieur Rost aus Biala, der Baumeister ist nicht bekannt.

An der Baustelle befand sich weicher, sumpfiger Boden. Um einen festen Untergrund zu bekommen, wurden Eichenstämme auf Eichenstämme in den Boden gestoßen, solange bis sich der Grund als genug gefestigt erwies. Das Fundament und damit die Kirche selbst ruhte auf 180 Klaftern Eichenballen. War diese unsagbar große Schwierigkeit erst einmal überwunden, brachte eine neue den Bau zum Stillstand. Das Geld war ausgegangen! Pfarrer Zipser war von seiner Berufung so erfüllt, daß ihn auch diese Schreckensnachricht nicht mutlos werden lassen konnte. Er fuhr nach Potsdam und bewirkte in einer Hauptversammlung des Gustav Adolf-Vereines, daß Hohenbach eine "Liebesgabe" von 16.602fl erhielt. Sie ist in unserer Aufzählung schon enthalten. Nun wagte es Pfarrer Zipser auch, eine Anleihe von fast 4fl aufzunehmen. Der Bau konnte fortgesetzt werden und der Tag des Aufsetzens eines Richtbaumes rückte heran. Der Kirchenbau ging seiner Vollendung entgegen. Insgesamt mußten 22 Schock Schindeln, 67 Zentner Eisenblech, 344 Zentner Kalk und viel anderes Baumaterial von weit her angefahren werden. Wir lesen im vielseitigen Baubericht, daß die Herren Stallmann und Herrmann bis nach Rußland reisten, um geeignete Bausteine und anderes Material auszukundschaften. Dann begannen die Arbeiten an der Einrichtung der Kirche. Das meiste stammte aus Bielitz. Das liest sich alles leicht, aber allein für das Herbeischaffen der Einrichtung mußten Gespanne wochenlang den weiten Weg bis Czarna, unweit von Krakau (!), fahren, weil sich damals dort die letzte Bahnstation befand.

Die Kirche erhielt auch eine wohltönende Orgel, die mit ihrem weihevollen Klang die Gottesdienste festlich erhob.

Das Antlitz Hohenbachs wandelte sich mit dem neuen Pfarrhaus und mit der neuen Kirche gewaltig. Es wurde eine stattliche, dem romanischen Baustil nachempfundene, mächtige Kirche, die mit ihrem 30 m hohen Turm weit über das Land schaute und Zeugnis gab von einem blühenden Gemeinwesen, von einem kraftvollen Hirten und von bereitwilligen, treu dankbaren Gläubigen. So konnte denn am 22. Oktober 1876 Pfarrer Zipser, der in diesem Jahr in Anerkennung seiner einzigartigen Leistungen zum Senior gewählt und ernannt wurde, in dem mit Hunderten von Gästen aus nah und fern gefüllten Gotteshaus mit ergriffen zitternder Stimme die Weihepredigt halten.

Um die Bedeutung des Wirkens von Senior Zipser für Hohenbach weiter zu veranschaulichen, soll hier auch der Bau der Schule gewürdigt werden. Dies ist umso angebrachter, als die Kirche damals in besonderer Weise für die Schule zuständig war und es wieder Senior Zipser war, der auch grenzenlos viel für die Bildung und für den Unterricht der Hohenbacher Kinder leistete. Nach 8jähriger Ruhepause schritt Senior Zipser an den Bau eines Schulhauses. Das alte Schulgebäude war baufällig geworden und genügte den Erfordernissen in keiner Weise mehr. Es stand an der Stelle der späteren Ortskanzlei, war aus Holz gebaut wie eben die Kanzlei. Vor dem Schulhause stand ein Glockenturm, dessen helltönende Glocke, die aus einem Kloster von Tarnow stammte, fünfmal am Tage (um 5 Uhr morgens, um 8, um 11, um 13 und um 17 Uhr) dem Dorfe die Stunde schlug. In dem niederen Schulzimmer befand sich ein ärmliches Inventar, 2 Stehtafeln, 9 oder 10 Bänke, ein Lehrertisch und einige wacklige Schränke. Es gab keine Lehrmittel für den täglichen Gebrauch. Bücher, Hefte und Bilder mußte der Lehrer in Deutschland erbitten oder in einer nächstgelegenen Stadt besorgen.

Senior Zipser drängte darauf, den Platz der alten Schule mit einem gegenüber der Kirche liegenden zu tauschen und das neue Schulgebäude dorthin zu bauen. So geschah es denn auch und der Bau konnte beginnen. 4.339,89fl zum Teil noch aus der Kirchenbaukasse wurden umgewendet. Am 25. Oktober 1892 war das neue Schulhaus fertig.

In seiner Amtszeit geriet das fünfzigjährige Kirchenweihjubiläum zu einem festlichen Höhepunkt. "Ein schon seit Jahrzehnten vergessener und nur in der Erinnerung alter Leute fortlebender Brauch unserer Großväter feierte seine Auferstehung", schreibt Johann Hennig, der 1926/27 Schullehrer in Hohenbach war. Er ließ in bewegter Schilderung dieses feierliche Großereignis wieder lebendig werden. Eine einzige, kleine Korrektur muß gestattet sein: Die Hohenbacher feierten die "Karb" – und nicht die "Kerb" – und stellten einen mächtigen "Karweboom" auf. Die Erzählung von Joh. Hennig im "Zeitweiser" 1974, S. 58ff. ist jedenfalls eine wertvolle Dokumentation.

Senior Zipser ist am 23. April 1816, wie erwähnt, gestorben. Wer immer von Hohenbach noch lebt, sollte wohl den 23. April dem Gedenken dieses großen Förderers und Gestalters dankbar weihen. Obwohl oder eben weil inzwischen sein bedeutendes Werk in sinnlosem Haß zerstört worden ist, dürfen wir die treue Dankbarkeit nicht vermissen lassen.

Auf Senior K. J. Zipser folgte ein Pfarrer aus dem österreichischen Kärnten, Fritz Kirchschlager, der von 1909 bis 1914 Seelsorger in Hohenbach war. Dann kehrte er nach Kärnten zurück. Der nächste Pfarrer war Viktor Wagner, der in Neu-Chrusno (Galizien) geboren worden war und elf Jahre in Hohenbach wirkte, von 1923 bis 1927 als Senior. 1939 ging er als Superintendent nach Ostrowo, nach dem Krieg nach Ostfriesland. Nun schließt Pfarrer Leopold Gesell, der letzte Pfarrer von Hohenbach an. Er war am 20. Sept. 1890 in Biala (Galizien) geboren worden, wirkte von 1920 bis 1927 als Prediger der mennonitischen Gemeinde in Lemberg und übernahm 1920 die Pfarre Hohenbach. Fünfzehn Jahre teilte er Freud und Leid mit den Hohenbachern und wurde mit ihnen aus dem schmucken Dorf vertrieben. Der Verfasser erinnert sich an viele seiner packenden Predigten, besonders an jene, die er knapp nach der Aufdeckung der Verbrecher von Katyn hielt. Er widersprach der damals verbreiteten Beschuldigung, deutsche Soldaten seien die Mörder von Katyn gewesen. Pfarrer Gesell hat es nicht mehr erlebt, daß seine Meinung offiziell durch die Bekanntgabe der wahren Schuldigen bestätigt wurde. Pfarrer Gesell hatte somit recht gehabt. Der Verfasser hat als Schulleiter mit Pfarrer Gesell viele Kontakte gehabt. Mehrmals haben ihm Schüler das Unterrichten nicht leicht gemacht. Er hatte ein warmes Herz für die Kinder, wenn sie es ihm auch manchmal gar nicht dankten. Pfarrer Gesell hat bei der Flucht gewissenhaft die Kirchenbücher zu retten versucht und sie weit mitgeschleppt.

In diesem Zusammenhange soll auch erwähnt werden, daß Herr Rudolf Müller aus Ludwigshafen ein Kirchenbuch der Pfarre Hohenbach der Jahre 1850 bis 1855 im Archiv des Domes von Tarnow entdeckt hat.

Leben und Wirken von Pfarrer Leopold Gesell wurde in einem Artikel von Jacob Enders im "Zeitweiser" des Jahres 1974 gewürdigt.

Nach der Betreuung von Hohenbachern im Flüchtlingslager wirkte Pfarrer Gesell in Altenau bei Mühlberg an der Elbe. Er ist am 6. Februar 1957 in Leipzig an den Folgen einer Operation gestorben und in seinem letzten Wirkungsort begraben.

Johann Hennig, der wie erwähnt die "Jubiläumskarb" schilderte, soll hier noch einmal zu Worte kommen. Es ist ein tragischer Schlußsatz: "Dann ein nochmaliges, kurzes Aufatmen und Aufblühen des deutschen Dorfes, aber zuletzt ein umso ver-heerenderer Zusammenbruch und das schrecklichste Ende 1944/45 ... die schöne Kirche ein Trümmerhaufen ... das haben Haß und Unduldsamkeit .. zuwege gebracht". (a.a.O. S. 60).

Pfarrer Gesell war auch als Schriftsteller tätig. Bekannt wurde u. a. sein Gedicht "Die Schwabeneiche", mit der er den Ansiedlern ein literarisches Denkmal setzte. Den Ausklang dieser Erinnerungen an die Geschichte der evangelischen Pfarrge-meinde Hohenbach mögen die ergreifenden Verse bilden, die Leopold Gesell als Heimatloser für alle Heimatlosen geschrieben hat.

 

Literaturhinweise:

Rudolf Walloschke, Beiträge zur Geschichte der evangelischen Pfarrgemeinden in Galizien von 1781 bis 1945, hsg. v. Hilfskomitee der Galiziendeutschen, Stuttgart-Bad Cannstatt 1979

Jacob Enders, Die ehemaligen Josephinischen Siedlungen im Weichsel-San-Dreieck. Zeitweiser der Galiziendeutschen 1974, S. 37ff.

Johann Enders, Pfarrer Leopold Gesell. Einem Heimatdichter in memoriam. a.a.O., S. 56f.

Johann Enders, Festbericht über das fünfzigjährige Kirchweihjubiläum in Hohenbach, a.a.O., S. 58ff.

Raimund Friedr. Kaindl, Geschichte der Deutschen, seit etwa 1770 bis zur Gegenwart. Gotha 1911.

Emil Ladenberger, Die kirchenpolitische Entwicklung in Polen von 1918 bis 1939 mit besonderer Berücksichtigung der Evangelischen Kirche A. und H. B. in Galizien, in "Heimat Galizien", ein Gedenkbuch, hsg. v. Hilfskomitee der Galiziendeutschen, Stuttgart-Bad Cannstatt o.J., S. 119ff.

Heinrich Schweitzer, Verzeichnis der evangelischen Gemeinden A. und H. B. und ihrer Seelsorger nach dem Stand von 1939, a.a.o., S. 128ff.

Johann Strohal, Das innere Leben der Evangelischen Kirche in Galizien, a.a.o., S. 130ff.

 

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